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	<title>Nino Ruschmeyer &#187; Kommunalpolitisches</title>
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		<title>Sch&#246;ne gr&#252;ne Welt&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 12:04:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nino Ruschmeyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitisches]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war ja die letzte Zeit etwas ruhiger auf dieser Seite, was zum Teil der Tatsache geschuldet ist, dass mir vielfach zu den aktuellen Geschehnissen im und um den Rat der Stadt Winsen nicht mehr viel eingefallen ist &#8211; bzw. &#8230; <a href="http://nino.fdp-winsen.de/2011/04/27/schoene-gruene-welt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ja die letzte Zeit etwas ruhiger auf dieser Seite, was zum Teil der Tatsache geschuldet ist, dass mir vielfach zu den aktuellen Geschehnissen im und um den Rat der Stadt Winsen nicht mehr viel eingefallen ist &#8211; bzw. der Tatsache, dass meine Meinung entweder vollst&#228;ndig in Stellungnahmen von Ortsverband und Fraktion der FDP in Winsen aufgegangen ist, oder ich f&#252;r kleinere pers&#246;nliche Meinungs&#228;u&#223;erungen Facebook f&#252;r mich entdeckt habe.</p>
<p>Man mag sich denn auch wundern, dass es hier kein halbes Jahr vor der Kommunalwahl noch so beschaulich zu geht; andere Parteien und Personen in Winsen drehen schlie&#223;lich grade richtig auf&#8230;</p>
<p>So haben die <a href="http://gruene-winsen.de/aktuelle-initiativen/winsen-atomstromfrei/" target="_blank">Gr&#252;nen auf ihrer Homepage jetzt mal die &#8220;b&#246;sen Atomkraftlobbyisten&#8221; an den Pranger gestellt</a>&#8230; Mich ganz vorne mit dabei.</p>
<p>So richtig die Darstellung, wenn man nur vom Abstimmverhalten ausgeht, auch sein mag, so flach ist Sie leider auch &#8211; denn weder Anton Zeyn noch ich haben ja mit &#8220;NEIN&#8221; gestimmt, weil wir Atomkraft so toll und unverzichtbar finden.</p>
<p>Es war Steffen Behr, der richtigerweise zuerst darauf hinwies, dass die Beschaffungsvertr&#228;ge der Stadtwerke bis 2014 geschlossen sind &#8211; was ich best&#228;tigt habe. Schlie&#223;lich bin ich eben auch Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke. Schon aus formalen Gr&#252;nden war der Antrag also kritisch zu betrachten: Wenn die Gesellschafterin versucht aus politischen Gr&#252;nden so massiv in das operative Gesch&#228;ft einzugreifen stellt das nicht nur eine Ohrfeige f&#252;r die Gesch&#228;ftsf&#252;hrung und den Aufsichtsrat dar &#8211; es verlagert auch Entscheidungen an die meiner Ansicht nach falsche Stelle. Wenn ein Stadtrat im Jahre 2011, ein paar Monate vor Wahlen, Entscheidungen, die das Jahr 2014 betreffen, vorweg nimmt, ist das aus meiner Sicht auch unter demokratischen Gesichtspunkten fragw&#252;rdig.</p>
<p>Es wei&#223; doch im Moment noch niemand, wie sich die energiepolitische Diskussion, und vor allem die Strompreise in den n&#228;chsten Monaten w&#228;hrend des Moratoriums entwickeln. Daher verstehe ich auch nicht, wie man sich jetzt &#8211; v&#246;llig ohne Not &#8211; f&#252;r 2014 festlegen will. Das alles kann f&#252;r die Stadtwerke und ihre Verhandlungsposition nicht gut sein.</p>
<p>Hinzu kommt ja, dass die Stadtwerke jetzt schon f&#252;r jeden, der es will, einen entsprechend zertifizierten Tarif anbieten, bei dem der Strom ausschlie&#223;lich aus  erneuerbaren Energien stammt. Den Stadtwerken jetzt zu verbieten, jemals wieder Atomstrom zu kaufen, ist nicht nur sinnfrei zu diesem Zeitpunkt, es ist auch doppelt bevormundend &#8211; einerseits, indem man, wie dargestellt, die Gesch&#228;ftsf&#252;hrung ihrer Entscheidungsfreiheit beraubt, andererseits aber auch indem man dem Kunden eine Wahlm&#246;glichkeit entzieht. Es wird dann &#252;brigens auch der Eindruck vermittelt, man br&#228;uchte seine Wahlfreiheit als Konsument gar nicht aus&#252;ben, die Gr&#252;nen passen ja schon darauf auf, dass nur &#8220;guter&#8221; Strom aus der Steckdose kommt.</p>
<p><strong>Dahinter steckt das zutiefst autorit&#228;re, moralisierende Denkmodell einer &#8220;sch&#246;nen Gr&#252;nen Welt&#8221;, in der es nur schwarz oder wei&#223;, bzw. nur gr&#252;n oder falsch gibt. Wobei sich nicht nur die Gr&#252;nen, anzuma&#223;en, sagen zu k&#246;nnen, was f&#252;r alle das Beste ist. In Br&#252;ssel macht sich so was zum Beispiel durch ein Gl&#252;hbirnenverbot oder in Berlin durch E10 bemerkbar, in Winsen &#252;ber Einmischung in den Gesch&#228;ftsbetrieb der Stadtwerke.</strong></p>
<p><strong>Dass ich als Liberaler einer solchen &#8220;Entm&#252;ndigung&#8221; eines Betriebes, der mit Erfolg f&#252;r unsere Stadt wirtschaftet, als auch dessen Kunden gar nicht zustimmen KANN, ohne gegen alles zu versto&#223;en, wof&#252;r ich und die FDP stehen sollten, versteht sich hoffentlich von selbst.</strong></p>
<p>Es bleibt der Verdacht, dass dieser Antrag zu dieser Zeit der Versuch war, die &#196;ngste der Menschen, die in Zusammenhang mit Fukushima entstanden sind f&#252;r politische Stimmungmache im Wahlkampf zu implementieren. Die &#196;ngste der Menschen f&#252;r sich zu nutzen ist leider ebenso politisch legitim wie es aus meiner Sicht moralisch verwerflich ist &#8211; passiert in letzter Zeit aber leider h&#228;ufiger in Winsen.</p>
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		<title>„Mich d&#252;nkt, die Alte spricht im Fieber.“</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 15:51:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nino Ruschmeyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Überregionales]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitisches]]></category>

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		<description><![CDATA[l&#228;sst Goethe seinen Dr. Faust in der Trag&#246;die erster Teil sagen, nachdem die Hexe, die ihn verj&#252;ngen soll, einen ziemlich irren Tanz auf- und die Regeln der Mathematik mit ihrem „Hexeneinmaleins“ ad absurdum f&#252;hrt. Bevor ich diesen Satz noch anderweitig &#8230; <a href="http://nino.fdp-winsen.de/2010/08/01/mich-duenkt-die-alte-spricht-im-fieber/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>l&#228;sst Goethe seinen Dr. Faust in der Trag&#246;die erster Teil sagen, nachdem die Hexe, die ihn verj&#252;ngen soll, einen ziemlich irren Tanz auf- und die Regeln der Mathematik mit ihrem „Hexeneinmaleins“ ad absurdum f&#252;hrt.</p>
<p>Bevor ich diesen Satz noch anderweitig verwende, und mich damit selber in „Teufels K&#252;che bringe“, mache ich lieber Werbung f&#252;r die <a href="http://www.musiktage-hitzacker.de/" target="_blank">sommerlichen Musiktage in Hitzacker</a>, bei deren Er&#246;ffnungsveranstaltung ich gestern war. Die Er&#246;ffnung der Gesamtveranstaltung, die sich dem Themenfeld „Labor“ widmet, war von den Veranstaltern unter das Motto „Zauberlehrlinge und Hexenk&#252;chen“ gestellt worden – und auch wenn vermutlich jeder im Publikum, das zu meinem Bedauern weitestgehend aus Menschen im dritten Lebensabschnitt bestand, seinen Goethe kennt, konnte die Interpretation der Zeilen von Siegfried Kernen begeistern. Der bekannte Schauspieler kann mit seiner Stimme so gut umgehen, dass er problemlos &#252;ber die augenscheinlichen technischen Probleme der Ton&#252;bertragung hinweg t&#228;uschen und das Publikum im ganzen Saal verzaubern konnte.</p>
<p><span id="more-154"></span></p>
<p>Verzaubern konnten auch die musikalischen Darbietungen von Andrej Bielow (Violine) und Konstantin Lifschitz (Klavier) – die mit themennahen Werken von Ligeti, Skrjabin, Milstein und Szymanowski das Publikum in die Welt der Magie entf&#252;hrten – wobei erst Bielows Darbietung einer Paganiniana von Milstein den magischen Funken her&#252;berbrachte und f&#252;r G&#228;nsehaut sorgte.</p>
<p>Den Abschluss der Er&#246;ffnungsveranstaltung lieferte dann das Winsener! Ensemble <a href="http://www.lartpourlart.de/" target="_blank">L’Art pour l’art</a> – mit der Weltpremiere einer Komposition des ebenfalls in Winsen ans&#228;ssigen Komponisten Matthias Kaul unter dem Titel „Glowing Sea“. Auch f&#252;r jemanden, der sich mit zeitgen&#246;ssischer Musik wenig bis gar nicht auskennt und derartige Kompositionen mehr als „Klangkulissen“ denn als Musik wahrnimmt, wurde deutlich dass zwischen der Arbeit von L’art pour L’art und zeitgen&#246;ssischen musikalischen Darbietungen, die ich k&#252;rzlich in Hamburg verfolgen durfte gewaltige Qualit&#228;tsunterschiede liegen. Anders als in Hamburg musste ich diesmal kein Mitleid mit „gequ&#228;lten Musikinstrumenten“ haben – und die Atmosph&#228;re die das Ensemble heraufbeschwor konnte durchaus &#252;berzeugen. Bisher habe ich ja die F&#246;rderung der Gruppe im Kulturausschuss und Rat der Stadt f&#252;r die FDP Fraktion als „zu elit&#228;r“ abgelehnt und vertreten, dass die F&#246;rderung von derlei spezifisch zielgruppenorientierten Veranstaltungen der „Hohen Kultur“ keine kommunale, sondern eine regionale oder sogar &#252;berregionale Aufgabe sei. Die ehrlichen und zum Teil durchaus &#252;berzeugenden Versuche der Gruppe, &#252;ber ein „Begehbares Klanglabor“ vor der Veranstaltungshalle auch „Otto Normal B&#252;rger“ f&#252;r ihre Arbeit zu interessieren hat bei mir allerdings in gewissem Ma&#223;e zu einem Umdenken gef&#252;hrt – ich werde das in der Fraktion zu diskutieren haben.</p>
<p>Insgesamt eine sehr gelungene Er&#246;ffnung, die f&#252;r den weiteren Verlauf der Veranstaltung das allerbeste hoffen l&#228;sst.</p>
<p>Ich hoffe, dass David McAllister, der die Schirmherrschaft von Christian Wulff &#252;bernommen, und entsprechend eine Er&#246;ffnungsrede gehalten, die Gelegenheit genutzt hat, vor den heutigen Haushaltsberatungen noch einmal durchzuatmen. Inhaltlich hoffe ich, um noch einmal den Bogen zur &#220;berschrift zu schlagen, dass er &#8211; anders als scheinbar die Winsener CDU Fraktion – sich daf&#252;r nicht von Goethes Hexeneinmaleins inspirieren l&#228;sst:</p>
<p><strong>Die Hexe</strong> (mit gro&#223;er Emphase f&#228;ngt an, aus dem Buche zu deklamieren).<br />
Du musst verstehn!<br />
Aus eins mach’ zehn,<br />
Und zwei lass gehn,<br />
Und drei mach’ gleich,<br />
So bist du reich.<br />
Verlier die vier!<br />
Aus f&#252;nf und sechs,<br />
So sagt die Hex’,<br />
Mach’ sieben und acht,<br />
So ist’s vollbracht:<br />
Und neun ist eins,<br />
Und zehn ist keins.<br />
Das ist das Hexen-Einmaleins.</p>
<p>Faust sagt ob der f&#252;r ihn seltsam klingenden Worte: „Mich d&#252;nkt, die Alte spricht im Fieber…“ und Mephisto antwortet: „Das ist noch lange nicht vor&#252;ber.“</p>
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		<title>Hey CDU! Wo soll das Geld herkommen?!</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 09:51:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nino Ruschmeyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitisches]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die gestrige Ratssitzung brachte neben dem freudigen Ereignis, dass Wilfried Rieck als viertes Mitglied der FDP Fraktion im Rat vereidigt wurde, die sch&#246;ne &#220;berraschung mit sich, dass ich Erich Lubina als Finanzausschussvorsitzenden benennen konnte. Wenn man ein bisschen b&#246;swillig w&#228;re, &#8230; <a href="http://nino.fdp-winsen.de/2010/06/23/hey-cdu-wo-soll-das-geld-herkommen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die gestrige Ratssitzung brachte neben dem freudigen Ereignis, dass Wilfried Rieck als viertes Mitglied der FDP Fraktion im Rat vereidigt wurde, die sch&#246;ne &#220;berraschung mit sich, dass ich Erich Lubina als Finanzausschussvorsitzenden benennen konnte. Wenn man ein bisschen b&#246;swillig w&#228;re, k&#246;nnte man sagen, es ist bezeichnend f&#252;r die Grundhaltung der anderen Fraktionen, dass der Finanzausschussvorsitz am Ende f&#252;r uns &#8220;&#252;brig&#8221; blieb &#8211; wir hatten ja das letzte Zugriffsrecht m.a.W. mussten den Ausschuss nehmen, den sonst keiner wollte.</p>
<p>Ist das Absicht, nach dem Motto die anderen geben das Geld aus und erh&#246;hen die Steuern und Schuld kriegt die FDP? Auf Bundesebene scheint das ja in letzter Zeit recht erfolgreich so zu laufen.</p>
<p>Einziges Reizthema f&#252;r mich war dann auch folgerichtig die Erneuerung der Stra&#223;enbeleuchtung nebst &#220;bertragung auf die Stadtwerke.  Was die CDU versucht hat, war durch die Hintert&#252;r auf die Anliegerbeitr&#228;ge zu verzichten, so dass die notwendigen Investitionen von 1,5 Mio &#252;ber die n&#228;chsten f&#252;nf Jahre voll in den st&#228;dtischen Haushalt schlagen w&#252;rden. 1,5 Mio betr&#228;gt &#252;brigens auch das f&#252;r n&#228;chstes Jahr zu erwartende Haushaltsdefizit (ohne Alleinfinanzierung der Lampen). Auf f&#252;nf Jahre verteilt reden wir &#252;brigens f&#252;r die Lampenerneuerung von rund 290.000 Euro per Anno &#8211; <strong>das w&#228;ren zum Beispiel &#252;ber den Daumen zehn Prozentpunkte mehr bei der Grundsteuer &#8211; Nochmal: nur f&#252;r die Lampen!<br />
</strong></p>
<p><strong>Meine Frage an die CDU, wo sie meinen, dass das Geld stattdessen herkommen solle blieb vollst&#228;ndig unbeantwortet. </strong>Mit dem &#8220;Beitragserlass durch die Hintert&#252;r&#8221; ist die CDU zwar nicht durchgekommen &#8211; daf&#252;r lie&#223;en die Wortbeitr&#228;ge der Freie Winsener / CDU &#8220;Nicht-Koalition&#8221; haushaltspolitisch wesentlich schlimmeres erwarten.</p>
<p>Ich bin geschockt, dass Freie Winsener und auch Herr Beckedorf den Dauerbrenner &#8220;Abschaffung der Stra&#223;enausbaubeitragssatzung&#8221;  gebracht haben, mit dem Hinweis, sie gehen davon aus, dass das noch in diesem Jahr vollzogen werde. Angesichts der Tatsache, dass wir sowieso kein Geld haben, w&#228;re dann wom&#246;glich 2011 schon wieder eine Steuererh&#246;hung f&#228;llig. Ich halte diesen Trend, den B&#252;rgern kurzfristig Aufwendungen zu ersparen um gut dazustehen &#8211; und sich das Geld dann &#8220;wegen den schwierigen Haushaltslage&#8221; sp&#228;ter von der Allgemeinheit wiederzuholen f&#252;r brandgef&#228;hrlich. Bei Beitr&#228;gen und Geb&#252;hren sieht der B&#252;rger wenigstens wo das Geld bleibt &#8211; bei den Steuereinnahmen wird die Verbindung von konkretem kommunalpolitischen Handeln und dadurch verursachten Kosten und den dagegenstehenden Einnahmen verwischt und verschleiert&#8230; Augenscheinlich ist aber gerade das ja gew&#252;nscht, sonst kann ich mir dieses unverantwortliche Handeln nicht erkl&#228;ren.</p>
<p>Meine W&#252;nsche f&#252;r unseren neuen Finanzausschussvorsitzenden sind daher auch: Viel R&#252;ckgrat, gute Nerven und immer wieder die Verbindung zwischen Ausgaben, Einnahmen und Defizit aufzeigen, damit die Haushaltsmehrheit die &#8220;Verantwortung&#8221; mit der sie sich so gern schm&#252;cken m&#246;chte auch f&#252;r ihre Ausgabenpolitik &#252;bernehmen muss!</p>
<p>Im folgenden in groben Z&#252;gen, was ich in der Ratssitzung zum Thema gesagt habe:</p>
<p><span id="more-145"></span></p>
<p><strong>Sehr geehrter Herr Vorsitzender, liebe Frau  B&#252;rgermeisterin Bode, meine Damen und Herren,</strong></p>
<p>dass wir in den kommenden Jahren immense Anstrengungen  unternehmen m&#252;ssen um den Beleuchtungsbestand auf den neuesten technischen Stand  zu bringen – platt gesagt ab 2015 kriegen wir keine Birnen f&#252;r die alten Lampen  mehr  &#8211; darf ich wohl mittlerweile als bekannt voraussetzen. 2305 Leuchten m&#252;ssen  ausgetauscht werden – das sind insgesamt Kosten von knapp 1,5 Millionen Euro –  verteilt auf die Jahre bis 2015 also rund 290 TEUR per  anno.</p>
<p>Dass diese Kosten – egal welches &#220;bertragungsmodell wir  w&#228;hlen aus dem st&#228;dtischen Haushalt beglichen werden m&#252;ssen, wissen Sie  hoffentlich auch alle.</p>
<p>Urspr&#252;nglich hatten wir in der FDP Fraktion das  „Betreibermodell“ favorisiert – weil wir der Meinung waren, dass man dadurch  eine gewisse Steuerersparnis erzielen k&#246;nnte. In der Bauausschusssitzung M&#228;rz  habe ich gelernt, dass die Steuerersparnis im Verh&#228;ltnis zum b&#252;rokratischen  Aufwand der Eigentums&#252;bertragung nicht der Rede Wert ist – und im &#252;brigen so  wohl die Stadtwerksleitung, als auch die Stadtverwaltung, als auch unsere  Beraterfirma das Betriebsf&#252;hrungsmodell favorisieren, so dass wir uns auch in  der Fraktion auf das Betriebsf&#252;hrungsmodell verst&#228;ndigt  haben.</p>
<p>Umso &#252;berraschter war ich zu erfahren, dass die CDU  Fraktion, die genau umgekehrt zun&#228;chst das Betriebsf&#252;hrungsmodell zu  favorisieren schien, im n&#228;chsten Bauausschuss dann auf das Betreibermodell  umschwenkte.</p>
<p>Ich habe ehrlich gesagt ein bisschen gebraucht, um zu  verstehen, wieso – aber Kollege Beckedorf hat das ja grade freundlicherweise  erkl&#228;rt:</p>
<p>Das Betreibermodell laut Vorlage sah vor,  dass wir zun&#228;chst die Leuchten austauschen, ganz normal &#252;ber die  Strassenausbaubeitragssatzung abrechen und DANN in die Stadtwerke  &#252;bertragen.</p>
<p>Sie hoffen aber, dass Sie die Beleuchtung husch husch in  die Stadtwerke schieben k&#246;nnen, damit die Strassenausbaubeitragssatzung keine  Anwendung findet und keine Anliegerbeitr&#228;ge f&#252;r die anstehenden Erneuerungen  anfallen. Wie sie wissen sind wir mittlerweile die einzige Ratsfraktion die  immer und glasklar f&#252;r den Erhalt der Strassenausbaubeitragssatzung eingetreten  sind – und ich hatte gehofft der Irrsinn mit der Abschaffung h&#228;tte sich mit der  angespannten Haushaltslage endlich erledigt. Da kommt jetzt ausgerechnet die  CDU, die in der Frage seit bald zwei Jahren rumeiert, und versucht die Satzung  hintenrum auszuhebeln!</p>
<p>Dann m&#252;ssen Sie aber bitte auch gleich heute erkl&#228;ren,  woher denn ihrer Meinung nach das Geld kommen soll. F&#252;nf mal 290 TEURO sind ja  nun weiss Gott kein Pappenstiel. Sie wollen da mal eben drauf verzichten. Das  hat Methode: Im Laufe eines Haushaltsjahres geben Sie mit vollen H&#228;nden das Geld  aus, bzw. wollen wie in diesem Fall auf Einnahmen einfach so unter der Hand  verzichten und zur Haushaltsberatung staunen Sie dann &#252;ber das Defizit, jammern  ein bisschen, um dann grossm&#252;tig „Verantwortung“ zu &#252;bernehmen, Steuern zu  erh&#246;hen und st&#228;dtische Betriebe zu schr&#246;pfen und sich noch &#252;ber die sogennannte  „Verantwortungslosigkeit“ derjenigen zu beschweren, die dieses perfide Spiel  nicht mitmachen.</p>
<p>Sie haben mit den Freien Winsenern in diesem Jahr die  Steuern erh&#246;ht – wollen Sie das – weil es so sch&#246;n einfach ist und ja nur allen  ein bisschen weh tut n&#228;chstes Jahr wiederholen? Wahrscheinlich nicht, es ist ja  ein Wahljahr – also Tippe ich mal Sie werden anl&#228;sslich des Haushaltsdefizites  2011, dass nat&#252;rlich von Ihnen v&#246;llig unverschuldet einfach so gewachsen sein  wird, wieder Krokodilstr&#228;nen weinen und die Schuld bei anderen suchen – wenn Sie  besonders dreist sind, schaffen Sie vorher noch dem Wunsch ihres inoffiziellen  Koalitionspartners folgend als teures Wahlgeschenk,die  Strassenausbaubeitragssatzung ab – am besten noch mit dem herrlichen Berten  Argument „Wir nehmen von den B&#252;rgern so viel Steuern ein; da sollten wir sie  nicht noch zus&#228;tzlich mit den Ausbaubeitr&#228;gen  belasten“.</p>
<p>Es ist ein Teufelskreis: Sie verzichten auf anderweitige  Einnahmen mit der Begr&#252;ndung die Steuern seien ohnehin hoch und erh&#246;hen die  Steuern, weil die Einnahmen wegbrechen.</p>
<p>Meine Damen und Herren, was die CDU Fraktion versucht  ist – durch die Hintert&#252;r und nebenbei &#8211; Kosten zu solidarisieren, die momentan  zumindest von den St&#228;rkeren getragen werden. Das sei auch noch mal besonders der  SPD ins Stammbuch geschrieben: Beitr&#228;ge nach der Ausbausatzung k&#246;nnen nicht &#252;ber  Mietnebenkosten umgelegt werden, Grundsteuern sehr  wohl.</p>
<p>Alles was sie mit dem Betreibermodell nach Ihrer  Vorstellung erreichen w&#252;rden, w&#228;re die konkrete Kosten-Nutzenrechnung wieder  einmal zu verschleiern und den B&#252;rgern zu suggerieren, sie w&#252;rden sie vor Kosten  bewahren, die Sie sich fr&#252;her oder sp&#228;ter von der Allgemeinheit wiederholen  m&#252;ssen.</p>
<p>Ich gehe nach der Fachausschuss – und VA Empfehlung  davon aus, dass wir heute das Betriebsf&#252;hrungsmodell beschliessen, aber es war  mir wichtig, auf die Motivation der CDU &#8211; und die Konsequenzen daraus  hinzuweisen – weil sich das ja nicht so ohne weiteres  erschliesst &#8211; und ich frage die CDU Fraktion noch einmal: Wo soll Eurer Meinung nach das Geld denn herkommen?</p>
<p><em><strong> Eine Antwort gab es nicht </strong>- es stimmten dann auch alle au&#223;er der CDU f&#252;rs Betriebsf&#252;hrungsmodell &#8211; die Freien Winsener allerdings ausdr&#252;cklich mit der Begr&#252;ndung, dass man die Stra&#223;enausbaubeitragssatzung ja ohnehin abschaffen werde. </em></p>
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		<title>Neu in der Linkliste: &#8220;Kreiszeitung Wochenblatt&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 13:07:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nino Ruschmeyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Werbeblatt Wochenblatt, das im Landkreis Harburg in zwei Versionen erscheint &#8211; im Groben gesagt als &#8220;Wochenblatt Nordheide&#8221; &#8211; f&#252;r Buchholz und den Westkreis und als &#8220;Wochenblatt Elbe&#38;Geest&#8221;  f&#252;r Winsen und den Ostkreis ist jetzt auch im Internet vertreten. Unter &#8230; <a href="http://nino.fdp-winsen.de/2010/04/03/neu-in-der-linkliste-kreiszeitung-wochenblatt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Werbeblatt Wochenblatt, das im Landkreis Harburg in zwei Versionen erscheint &#8211; im Groben gesagt als &#8220;Wochenblatt Nordheide&#8221; &#8211; f&#252;r Buchholz und den Westkreis und als &#8220;Wochenblatt Elbe&amp;Geest&#8221;  f&#252;r Winsen und den Ostkreis ist jetzt auch im Internet vertreten. Unter <a href="http://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/" target="_blank">http://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/</a> kann man jeweils die aktuellen Ausgaben einsehen &#8211; den Link finden Sie auch ab sofort hier an der Seite.</p>
<p>Die Zeitung ist in der Kommunalpolitik nicht eben beliebt, denn bisweilen erweckt sie den Eindruck, dass man zu viel Wert auf rei&#223;erische Behandlung aktueller Themen legt und dabei mitunter h&#228;rter mit den handelnden Personen ins Gericht geht, als das notwendig oder fair w&#228;re. Auch wenn es darum geht, Informationen aus vertraulichen Sitzungen zu publizieren, ist das Wochenblatt gern vorn dabei.</p>
<p><span id="more-128"></span></p>
<p>Ein kleines Manko bei der Online Version scheint mir, dass man nicht auf einzelne Artikel  verweisen kann, wie bei den meisten Papierzeitungen, die auch online  erscheinen, sondern stehts die ganze Zeitung auf den Schirm bekommt. Bei  einem Medium, dass sich zu 100% aus Anzeigen und Werbung finanziert ist  es aus praktischen Gesichtspunkten allerdings logisch, dass man sich  nicht extra daran macht, die online &#252;blichen Werbebanner und soweiter  einzurichten und zu vermarkten &#8211; sondern die althergebrachte Verbindung  von Werbung und Text auch online beibeh&#228;lt.</p>
<p>Daf&#252;r habe ich  vollstes Verst&#228;ndnis und w&#252;nsche den Herausgebern, dass der Schritt in  die Online-Publikationswelt gelingen m&#246;ge. Hier ist das &#8220;Wochenblatt&#8221; dem anderen &#8220;Leitmedium&#8221; meiner politischen Einflussph&#228;re, dem Winsener Anzeiger, ein St&#252;ck voraus. Das kann man anerkennend w&#252;rdigen.</p>
<p>Wer meine Seite hier verfolgt, mag sich denn auch wundern, wenn ich &#8220;Werbung&#8221; f&#252;r das &#8220;Wochenblatt&#8221; mache &#8211; immerhin gab es dann doch den <a href="http://nino.fdp-winsen.de/2007/12/23/prinzipientreu-und-aufmuepfig/">ein oder anderen Artikel</a> in dem Medium, das <a href="http://blog.jan-filter.de/2007/07/12/neues-vom-spocht/" target="_blank">mich nicht gerade positiv dargestellt hat </a>- <a href="http://nino.fdp-winsen.de/2007/07/12/reball-und-dreifaltigkeit/">zum Teil habe ich mich auch richtig ge&#228;rgert</a>. Trotzdem habe ich, wenn ich entsprechende Artikel kommentiert habe, zun&#228;chst <a href="http://nino.fdp-winsen.de/2008/06/24/presse-und-meinungsfreiheit/">Wert  auf die Pressefreiheit gelegt</a> und dann Stellung genommen. Wenn das auch einen durchaus beabsichtigten ironischen Unterton hatte, stehe ich voll hinter der Aussage: Die Pressefreiheit als Teil der Meinungsfreiheit ist f&#252;r mich elementar wichtig! Zu einem verantwortungsbewussten Medienumgang geh&#246;rt dann nat&#252;rlich auch, dass man nicht nur die Politik, sondern auch bisweilen die Presse kritisch hinterfragt.- Das traue ich dem interessierten B&#252;rger aber zu!</p>
<p>Der Journalist, der sich seit einiger Zeit meist mit der Kommunalpolitik  in Winsen &#8211; in der Elbe&amp;Geest-Version &#8211; besch&#228;ftigt, hei&#223;t &#252;brigens Thomas  Lipinski und ich kenne ihn schon aus einem gemeinsamen Grundlehrgang bei  der Feuerwehr &#8211; &#252;brigens auch mit <a href="http://blog.jan-filter.de/">Jan Filter</a> &#8211; bevor wir uns politisch  engagiert haben.  Man kennt sich also. Trotzdem habe ich nie das getan, was augenscheinlich bei gewissen anderen Fraktionen &#252;blich ist &#8211; n&#228;mlich vertrauliche Informationen an die Zeitungen weiterzugeben.</p>
<p>Nachweislich war das wohl nur bei Oliver Berten der Fall, jedenfalls hat der Rat eine Verschwiegenheitsverletzung durch ihn festgestellt. Allgemein scheint es, als seien die Freien Winsener in der Hinsicht in der Tat etwas freier als andere &#8211; ich pflege mich dagegen in der Regel an Spielregeln zu halten.</p>
<p>Eine reine Stilfrage ist es dann, wenn man hin und wieder im Wochenblatt lesen darf &#8220;sagte ein Ratsherr&#8221; &#8211; oder wenn Mitglieder des Rates augenscheinlich von anderen &#8211; Anonymen &#8211; wegen realer oder mutmasslicher &#8220;Vergehen&#8221; angeschw&#228;rzt werden &#8211; was das Wochenblatt augenscheinlich gern mitnimmt. In den meisten F&#228;llen kann man sich aber denken, wo das herkommt, oder man wei&#223; es sogar. Pers&#246;nlich finde ich das allerdings ziemlich feige &#8211; wenn man Kritik hat, sollte man auch dazu stehen k&#246;nnen.</p>
<p>In letzter Zeit h&#228;uft sich das in meiner Wahrnehmung allerdings. Witzig kann es werden, wenn diejenigen, die solche anonymen Bonmots bringen, sich dabei erwischen lassen und sich selbst gern den Anschein besonderer Seriosit&#228;t geben.  Ein Beispiel aus der j&#252;ngeren Vergangenheit ist ausgerechnet der Vorsitzende der Winsener CDU Fraktion André Bock, bei dem ich mich dar&#252;ber beschwert habe, dass ich nicht auf dem Wochenblatt Foto zu sehen war unter dem ein anonymer Ratsherr die B&#252;rgermeisterin scharf kritisierte, daf&#252;r, dass sie beim St&#246;ckter Faslam mit der Verwaltung den &#8220;FOSD&#8221; auf die Schippe nahm. Klar konn te ich nicht auf dem Foto sein, schlie&#223;lich hatte ich NEBEN ihm gestanden, als er es mit dem Handy aufgenommen hat&#8230;.</p>
<p>F&#252;hrenden &#8220;Freien Winsenern&#8221; h&#228;tte ich ein solches Verhalten ohne weiteres zugetraut &#8211; aber es scheint, dass man sich in einer Koalition, wie CDU und Freie Winsener sie jetzt offensichtlich inoffiziell begonnen haben &#8211; auch in Stilfragen ann&#228;hert.</p>
<p>Kommunalpolitischer Sittenverfall quasi. Den Vorwurf des schlechten Stils m&#246;chte ich dabei gar nicht unbedingt  den Journalisten machen, sondern vor allem den kommunalpolitischen Kollegen. Man kann &#252;ber das Wochenblatt sagen, was man will &#8211; die Journalisten fragen einen im Regelfall, ob und wie sie einen zitieren d&#252;rfen und das finde ich schon viel Wert.</p>
<p>PS. Ich habe nie gefordert, die Stadthalle abzurei&#223;en, das war allerdings eine so interessante Interpretation meiner Aussage &#8220;Ende mit Schrecken&#8221; im Rat (Ich meinte die undurchsichtige Subventionspraxis.), dass ich mich nicht zu einem Dementi gen&#246;tigt sah.</p>
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		<title>Von den Schwierigkeiten einer Rechtsstaatspartei in der Kommunalpolitik</title>
		<link>http://nino.fdp-winsen.de/2010/03/19/von-den-schwierigkeiten-einer-rechtsstaatspartei-in-der-kommunalpolitik/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 10:26:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nino Ruschmeyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Überregionales]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitisches]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Artikel wurde von mir f&#252;r eine Sonderausgabe des Mitgliedermagazins der Jungen Liberalen Niedersachsen (Freistil extra)  zum Landesparteitag der FDP Niedersachsen am vergangenen Wochenende verfasst. „Freiheit in Verantwortung“, so fassen wir in der FDP und bei den Jungen Liberalen gern &#8230; <a href="http://nino.fdp-winsen.de/2010/03/19/von-den-schwierigkeiten-einer-rechtsstaatspartei-in-der-kommunalpolitik/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> Dieser Artikel wurde von mir f&#252;r eine Sonderausgabe des Mitgliedermagazins der Jungen Liberalen Niedersachsen (Freistil extra)  zum Landesparteitag der FDP Niedersachsen am vergangenen Wochenende verfasst.</em></p>
<p><strong>„Freiheit in Verantwortung“, so fassen wir in der FDP und bei den Jungen Liberalen gern unser Gesellschaftsbild zusammen. Bei JuLi-Kongressen und FDP-Parteitagen wird diese Formel gern beschworen. Hier k&#246;nnen wir wirklich frei sein und die Welt beschreiben wie sie sein sollte.</strong></p>
<p>Aber was bleibt von der Freiheit, wenn man in politischer Verantwortung ist? Das ist eine Frage, die sich nicht nur zu stellen lohnt, wenn es in den Koalitionen auf Landes- oder Bundesebene knirscht. Wir wollen, dass im n&#228;chsten Jahr m&#246;glichst viele junge und nicht mehr ganz so junge Liberale in den Kommunalparlamenten Verantwortung &#252;bernehmen – ein Blick auf die „Freiheit in kommunalpolitischer Verantwortung“ lohnt sich also!</p>
<p><span id="more-123"></span></p>
<p>Mindestens ebenso sehr wie die durch die bekannten Koalitions- und Fraktionszw&#228;nge wird die „Freiheit in der Verantwortung“ n&#228;mlich eingeschr&#228;nkt durch ein Ph&#228;nomen, das in der Kommunalpolitik besonders augenf&#228;llig wird: die Bindung an Recht und Gesetz. Die „richtigen“ Parlamente machen normalerweise Gesetze und haben in erster Linie die Verfassung zu beachten. Selbst das geht oft genug schief und wird dann peinlich.</p>
<p>R&#228;te und Kreistage, Kreis- und Verwaltungsaussch&#252;sse dagegen k&#246;nnen sogar Verwaltungsentscheidungen „an sich ziehen“ und wissen oft gar nicht, was sie damit anrichten. Wenn Kommunalpolitiker entscheiden, sind sie dabei an die ganze Flut von Gesetzen gebunden, die Liberale in Land und Bund unter dem Gesichtspunkt der „Subsidiarit&#228;t“ vergeblich bek&#228;mpft haben.</p>
<p>Dann steht oft jemand der Kommune als Antragsteller gegen&#252;ber, einen Anspruch auf eine rechtm&#228;&#223;ige Entscheidung hat. Oft genug benehmen sich die Volksvertreter dann wie immer und versuchen ihre politischen Vorstellungen, oder die ihrer W&#228;hler, bei Verwaltungsentscheidungen durchzusetzen. Populisten nutzen das gerne aus, um diejenigen, die sich rechtm&#228;&#223;ig verhalten, zu diskreditieren. Die Presse versteht das selten, der B&#252;rger noch seltener.</p>
<p>Das muss eine Rechtsstaatspartei dann erstmal aushalten k&#246;nnen. Die Rechtsabteilungen der Kommunen haben vor Gericht ihre liebe Not, rein politische Entscheidungen irgendwie zu rechtfertigen, und verlieren meistens. Aber wenn ein Gericht die Entscheidung aufhebt, und wenn durch die Fehlentscheidung ein Schaden entstanden ist, wird es teuer f&#252;r die Kommune!</p>
<p>Nat&#252;rlich gibt es gro&#223;e Beispiele f&#252;r zivilen Ungehorsam und Widerstand gegen ungerechte Gesetze – aber wenn kommunalpolitische M&#246;chtegern-Ghandis etwa in Baugenehmigungsverfahren mit der Menschenw&#252;rde argumentieren, machen sie sich nicht nur &#252;ber kurz oder lang l&#228;cherlich, sondern beleidigen auch all diejenigen, die wirklich Grund zum Widerstand haben!</p>
<p>Wir Liberale m&#252;ssen hier aufpassen und unsere Verantwortung als Rechtsstaatspartei wahrnehmen. Niemand kann von ehrenamtlichen Feierabendpolitikern verlangen, durch alle Feinheiten des Verwaltungsrechts durchzusteigen. Deshalb ist es meistens besser, die Verwaltungsentscheidungen den Experten in der Verwaltung zu &#252;berlassen. Wenn wir aber selbst entscheiden m&#252;ssen, sollten wir auch den Mut haben, unpopul&#228;re Entscheidungen zu treffen.</p>
<p>Im Gegensatz zu Populisten, erkennen wir den Unterschied von Freiheit in Verantwortung und Verantwortungslosigkeit! Wenn die Rechtslage wirklich ungerecht ist, k&#246;nnen und m&#252;ssen wir uns politisch an diejenigen wenden, die sie &#228;ndern k&#246;nnen: unsere Abgeordnete in Landtag und Bundestag! Deshalb ist die FDP populistischen „freien W&#228;hlergemeinschaften“ haushoch &#252;berlegen, wenn wir auf allen Ebenen zusammenstehen: Die k&#246;nnen nur meckern – wir k&#246;nnen auch machen! Packen wir es gemeinsam an!</p>
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		<title>Stellungnahme zum neuesten Westerwelle-Skandal</title>
		<link>http://nino.fdp-winsen.de/2010/03/14/stellungnahme-zum-neuesten-westerwelle-skandal/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 16:49:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nino Ruschmeyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Überregionales]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitisches]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus dem Internet habe ich heute morgen von einem neuen Skandal im Zusammenhang mit unserem FDP Bundesvorsitzenden erfahren. Weil es mich selbst, wie viele andere, auch betrifft, und ich davon ausgehe, dass S&#252;ddeutsche und Spiegel in diesem Moment an entsprechenden &#8230; <a href="http://nino.fdp-winsen.de/2010/03/14/stellungnahme-zum-neuesten-westerwelle-skandal/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://cicero.de/97.php?ress_id=9&amp;item=4846">Aus dem Internet</a> habe ich heute morgen von einem neuen Skandal im Zusammenhang mit unserem FDP Bundesvorsitzenden erfahren. Weil es mich selbst, wie viele andere, auch betrifft, und ich davon ausgehe, dass S&#252;ddeutsche und Spiegel in diesem Moment an entsprechenden Schlagzeilen arbeiten, will ich mich sofort dazu &#228;ussern:</p>
<p>Guido Westerwelle soll bei der Bundestagswahl FDP gew&#228;hlt haben!</p>
<p>Sigmar Gabriel ist emp&#246;rt &#8211; das w&#252;rde die ganze moralische Verkommenheit zeigen, die er an Westerwelle immer schon kritisiert habe.</p>
<p>Die Bundeskanzlerin steht dem Vizekanzler noch verhalten bei: Das habe sie nicht gewusst, aber sie gehe davon aus, dass der Vorgang rechtm&#228;ssig gewesen sei.</p>
<p>Renate K&#252;hnast kr&#228;ht: &#8220;Das h&#228;tte die Kanzlerin wissen m&#252;ssen!&#8221;</p>
<p>Liebe Leser dieses Blogs &#8211; auch ich habe das nicht nur schon gemacht, sondern ich stifte schon seit 10 Jahren regelm&#228;ssig gute, anst&#228;ndige Menschen dazu an. In meiner schlimmsten Zeit 2006 haben ich und meine Komplizen in Hoopte 34% der W&#228;hler erfolgreich dazu angestiftet, die FDP zu w&#228;hlen. Ich weiss ich werde n&#228;chstes Jahr r&#252;ckf&#228;lig werden&#8230;</p>
<p>&#8230; Ungef&#228;hr mit den Worten habe ich mich heute morgen dem Landesparteitag bei einer Kandidatur als Beisitzer &#252;ber die Freie Wildbahn empfohlen &#8211; es hat nicht ganz gereicht, was sicher auch an den ausgesprochen hochqualifizierten Mitbewerbern aus Landtag und Bundestag lag.</p>
<p>Trotzdem gibt dieser kleine Beitrag hier zwischen den Zeilen ganz gut wieder, wie ich die aktuelle Berichterstattung &#252;ber Guido Westerwelle wahrnehme. Viele Menschen, auch in den Medien, haben schlichtweg Vorurteile gegen die FDP und gegen Westerwelle und wollen uns gar nicht an unseren politischen Aussagen und Erfolgen messen. Statt dessen werfen sie tonnenweise Dreck, nach dem Motto: &#8220;Irgendwas wird schon h&#228;ngenbleiben&#8221;. Dabei sind auch Anh&#228;nger der Union, die in Wirklichkeit in der Koalition mit der SPD viel gl&#252;cklicher waren.</p>
<p>Weite Teile der Union haben offensichtlich geglaubt, dass die FDP in der Regierung die Politik der grossen Koalition fortsetzen w&#252;rde. Allgemein scheint es auch f&#252;r die W&#228;hler der grossen Volksparteien ein Kulturschock zu sein, dass eine Partei nach der Wahl in der Regierung alles daran setzt, das umzusetzen, was sie vor der Wahl versprochen hat. Das sind sie augenscheinlich nicht gewohnt.</p>
<p>Liebe Leute &#8211; gew&#246;hnt Euch dran und lest vor der n&#228;chsten Wahl einfach mal die Programme! Der Winsener Ortsverband der FDP wird demn&#228;chst damit anfangen ein umfangreiches Programm f&#252;r die Kommunalwahl vorzubereiten &#8211; und ich bin davon &#252;berzeugt, je mehr Menschen sich gen&#246;tigt sehen, sich mit der Programmatik auseinander zusetzen, desto mehr Zulauf wird die FDP erhalten!</p>
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		<title>Bauleitplanung Hoopte: Ich kapier&#8217;s nicht!</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 23:12:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nino Ruschmeyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitisches]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute war ich mal nur als Gast in einer Sitzung des Planungsausschusses &#8211; und zwar weil es unter anderem um ein Gel&#228;nde ging, dass mir buchst&#228;blich nahe geht; w&#228;re doch eine von zwei notwendigen Zuwegungen direkt unter dem Fenster hinter &#8230; <a href="http://nino.fdp-winsen.de/2009/12/04/bauleitplanung-hoopte-ich-kapiers-nicht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war ich mal nur als Gast in einer Sitzung des Planungsausschusses &#8211; und zwar weil es unter anderem um ein Gel&#228;nde ging, dass mir buchst&#228;blich nahe geht; w&#228;re doch eine von zwei notwendigen Zuwegungen direkt unter dem Fenster hinter dem ich gerade sitze und diesen Eintrag schreibe.</p>
<p>Es ging wieder um Hoopte; weil diesmal alle denkbaren Optionen der Weiterentwicklung des Ortes auf den Tisch kommen sollten, haben sich meine FDP Mitstreiter und ich hier im Ort entschieden, von vorn herein so transparent wie m&#246;glich zu agieren, und ein <a href="http://www.scribd.com/doc/23159348/Bauleitplanung-in-Hoopte-Wir-sind-ALLE-betroffen" target="_blank">Flugblatt</a> zu verteilen, dass auf die &#246;ffentliche Sitzung hinweist (und in dem die Details m&#246;glicher Planungsrichtungen erkl&#228;rt wurden). Es waren dann auch etliche Hoopter da. Die Verwaltungsvorlage beschrieb im <a href="http://nino.fdp-winsen.de/wp-content/uploads/2009/12/a204.doc" target="_blank">Anhang drei verschiedene M&#246;glichkeiten</a>, mit der weiteren Bauleitplanung in Hoopte umzugehen. Die FDP Fraktion hat sich auch mit allen Optionen auseinander gesetzt und (wie im Ergebnis auch die Stadtverwaltung) bei jeder einzelnen festgestellt, dass das nicht sinnvoll ist.</p>
<p>Entsprechend ist mein Fraktionsvorsitzender Erich Lubina auch auf jeden der drei Punkte kurz eingegangen und hat erkl&#228;rt, wo unsere Bedenken liegen. Theoretisch h&#228;tte ja jede Fraktion jede Option vorschlagen k&#246;nnen; an einen Beschlussvorschlag der Verwaltung ist der Ausschuss schlie&#223;lich nicht gebunden. Wie die anderen Fraktionen sich positionieren w&#252;rden wussten wir nat&#252;rlich nicht. Die Stadtverwaltung sah das ganze wohl &#228;hnlich wie wir&#8230; Jedenfalls endete die <a href="http://nino.fdp-winsen.de/wp-content/uploads/2009/12/58.pdf" target="_blank">Verwaltungsvorlage</a> mit:</p>
<p><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial">Verwaltungsseitig wird empfohlen, an der bisherigen Baulandausweisung im g&#252;ltigen Fl&#228;chennutzungsplan festzuhalten. Allenfalls ist aus st&#228;dteplanerischer Sicht eine Baulandausweisung westlich der Stra&#223;e „Katende“ vertretbar. Wenn sich der Ausschuss hierzu entschlie&#223;en sollte, w&#228;ren dann weitere Untersuchungen erforderlich. Dieses betrifft insb. Fragen zur Erschlie&#223;ung der Fl&#228;che.</span></p>
<p>Beschlussvorschlag:</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-align: justify; text-indent: -18pt"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial">Der Planungsausschuss beschlie&#223;t,</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-align: justify; text-indent: -18pt"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial"><o:p> </o:p><span>-<span>          </span></span></span><!--[endif]--><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial">an der bisherigen Baulandausweisung im g&#252;ltigen Fl&#228;chennutzungsplan in Hoopte<span>   </span>festzuhalten <o:p></o:p></span></p>
<p>  <!--[if !supportLists]--><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial"><span>-<span>          </span></span></span><!--[endif]--><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial">die Verwaltung zu beauftragen, f&#252;r die Fl&#228;che westlich der Stra&#223;e „Katende“ bauleitplanerische Untersuchungen vorzunehmen und ein erstes Vorkonzept f&#252;r diese Fl&#228;che zu erstellen.</span></p>
<p>Das hei&#223;t doch wohl &#8211; entweder man h&#228;lt an der bestehenden Baulandausweisung fest und alles bleibt beim Alten (sonst w&#252;rde der Beschluss ja &#252;berhaupt keinen Sinn ergeben &#8211; denn davon eine bestehende Baulandausweisung zur&#252;ckzunehmen war ja nie die Rede), oder man beauftragt die Verwaltung, westlich vom Katende (nur zur Info: au&#223;erhalb des Fl&#228;chennutzungsplans) weiterzuplanen.</p>
<p>Dass die anderen Fraktionen sich in der Diskussion praktisch nur auf diesen knappen Beschlussvorschlag bezogen, habe ich ja noch irgendwie verstanden&#8230;</p>
<p>Aber bei der Abstimmung geschah das, was ich nicht kapiere -  die erste Alternative wurde einstimmig beschlossen. Wenn von zwei Alternativen eine gew&#228;hlt ist, sollte nach meinem Verst&#228;ndnis die andere ausscheiden. Trotzdem haben die Vertreter von CDU und SPD darauf bestanden zus&#228;tzlich noch der zweiten Option zuzustimmen. Also alles beim alten belassen UND dar&#252;ber hinaus planen&#8230; Unn&#246;tig zu erw&#228;hnen, dass die beiden gro&#223;en Fraktionen alleine eine Mehrheit haben.</p>
<p>In der B&#252;rgerfragestunde haben dann gleich mal zwei Leute, deren Grund und Boden f&#252;r eine vern&#252;nftige Erschlie&#223;ung der Fl&#228;che wohl unabdingbar sein d&#252;rfte, erkl&#228;rt, dass sie das nicht mitmachen w&#252;rden. Ich hatte mich brav in die B&#252;rgerfragestunde eingereiht und gefragt, wie man denn aufgrund der gegenl&#228;ufigen Beschl&#252;sse weiter vorgehen w&#252;rde. Wenn ich die Antwort richtig verstanden habe, hatten da aufgrund der vorherigen Wortbeitr&#228;ge von Einwohnern schon alle eingesehen, dass die weitere Planung ohnehin keinen Zweck hat.</p>
<p>Unterm Strich hoffe ich vor allem, dass diese &#8211; aus meiner Sicht etwas chaotische &#8211; Diskussion nicht bei den Menschen, die unserer Einladung gefolgt waren, die Politikverdrossenheit bef&#246;rdert hat.  Jedenfalls wollten wir Transparenz schaffen und nicht Verwirrung stiften.</p>
<p>So richtig verstanden habe ich auch nicht, dass ich in der B&#252;rgersprechstunde vom Eigent&#252;mer der Fl&#228;che am Katende daf&#252;r kritisiert wurde, die &#214;FFENTLICHE Planungsausschusssitzung im Dorf angek&#252;ndigt zu haben, statt vor Ort eine eigene Info-Veranstaltung zu organisieren&#8230; Wenn ich eine FDP Veranstaltung organisiere bekommt schlie&#223;lich auch nur die FDP Fraktion mit was die B&#252;rger denken. Das ist an sich zwar schon viel Wert, aber wir haben nunmal keine absolute Mehrheit im Stadtrat. Mal abgesehen davon, dass das eine einstimmige Entscheidung der Hoopter FDP Mitglieder war und nicht meine eigenm&#228;chtige Initiative, frage ich mich, wof&#252;r sonst &#246;ffentliche Sitzungen gut sein sollen.</p>
<p>Au&#223;erdem frage ich mich offengesagt, wo diejenigen waren, die normalerweise nach mehr Baulandausweisung f&#252;r Hoopte verlangen. Da war nur der eine, eben genannte, Grundeigent&#252;mer. Meine Hoffnung, dass vielleicht irgendein Hoopter in der Sitzung zur Abwechslung mal mit einer machbaren Idee zur weiteren Entwicklung des Ortes  kommt, hat sich jedenfalls leider nicht erf&#252;llt. Insofern gehe ich mal davon aus, dass alle m&#246;glichen Planungen hier wieder im Sande verlaufen und in Hoopte alles beim Alten bleibt. Vielleicht soll das einfach so sein&#8230; Wirklich ungl&#252;cklich bin ich pers&#246;nlich nicht dar&#252;ber.</p>
<p>Falls das hier jemand aus einem der zw&#246;lf anderen Ortsteile liest und emp&#246;rt ist, dass wir dort keine Flugblattaktionen machen&#8230; Das liegt AUSSCHLIESSLICH daran, dass unsere Mitgliederst&#228;rke in Hoopte so gro&#223; ist, dass wir selbst von Haus zu Haus gehen k&#246;nnen und handkopierte Zettel verteilen. Wenn Sie das bei sich auch wollen, hilft wohl nur eins&#8230;</p>
<p><a href="http://fdp-winsen.de/kontakt/" target="_blank">MITGLIED WERDEN! </a></p>
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		<title>Am Problem vorbei&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 17:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nino Ruschmeyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitisches]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder einmal hat die Presse, bewusst oder unbewusst, Problem und &#8220;L&#246;sung&#8221; auf einer Seite nebeneinandergepackt. So geschehen diesmal auf Seite 3 des Elbe und Geest Wochenblatts vom 14. Oktober. Das Problem wird klar umrissen: &#8220;Dickes Minus schwebt &#252;ber dem Haushalt&#8221; &#8230; <a href="http://nino.fdp-winsen.de/2009/10/14/am-problem-vorbei/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einmal hat die Presse, bewusst oder unbewusst, Problem und &#8220;L&#246;sung&#8221; auf einer Seite nebeneinandergepackt. So geschehen diesmal auf Seite 3 des Elbe und Geest Wochenblatts vom 14. Oktober.</p>
<p>Das Problem wird klar umrissen: &#8220;Dickes Minus schwebt &#252;ber dem Haushalt&#8221; ist die untere Seitenh&#228;lfte fett &#252;berschrieben, und: &#8220;Etat der Stadt Winsen f&#252;r das kommende Jahr ist mit knapp 4,48 Millionen Euro unausgeglichen.&#8221;</p>
<p>So weit so richtig. Dar&#252;ber lesen wir vom Vorschlag der SPD, bei Zweckbauten Architekten &#8211; und Verwaltungskosten zu sparen, indem man quasi &#8220;Standardbaupl&#228;ne&#8221; auflegt. Dagegen n&#246;len sogleich  die freien Winsener, indem sie irgendwelche abstrusen &#196;ngste vor &#8220;Plattenbauten&#8221; sch&#252;ren. Damit st&#246;&#223;t die SPD im Prinzip ins Horn der CDU die sich j&#252;ngst gegen die hohen Kosten des Horts in Pattensen sperren wollte.</p>
<p>So l&#246;blich es auch sein mag, dass die meisten Fraktionen die knappe Haushaltslage anerkennen, so sehr geht diese Diskussion allerdings am benannten Problem vorbei.</p>
<p>Ginge es nur um die Investitionskosten w&#228;re das Problem n&#228;mlich nur halb so gro&#223; wie es scheint, denn die werden, triviale Erkenntnis, nur einmalig f&#228;llig.</p>
<p>Dass die Geb&#228;ude hinterher &#252;ber viele Jahre abgeschrieben werden ist ebenso trivial und l&#228;ngst nicht so eine Katastrophe, wie Tobias M&#252;ller immer alle glauben machen will. Es ist ein ganz normaler buchhalterischer Vorgang, der, der Dopik sei Dank, jetzt auch in den B&#252;chern auftaucht, in der Sache aber zur alten Kameralistik keinen  Unterschied macht. (Im Gegenteil; dass sich Geb&#228;ude usw. mit der Zeit &#8220;abnutzen&#8221; wurde fr&#252;her nicht deutlich &#8211; war aber trotzdem der Fall; jedenfalls meine ich, dass es auch vor der Dopik schon &#246;ffentliche &#8220;Bruchbuden&#8221; und Schlagl&#246;cher gab.) Es dr&#228;ngt sich hier geradezu der Verdacht auf, dass der K&#228;mmerer damit die alten Kameralisten ins Boxhorn jagen, bzw. ihnen die durchaus reale &#8220;Bedrohung&#8221; des Haushalts verdeutlichen will.</p>
<p>Dazu besteht auch Anlass&#8230; Ich w&#252;rde dabei den Fraktionen allerdings dringend raten, beim Blick auf die Investitionen im aktuellen Finanzhaushalt vor allem auf die zu erwartenden kommenden Ergebnishaushalte zu achten. Im Klartext: FOLGEKOSTEN! Da sind Zinsen f&#252;r get&#228;tigte Investitionen gottlob in Winsen mit kalkulierten 480.000,- € 2010 und rund 850.000,- € in den Folgejahren &#8220;nur&#8221; die Spitze des Eisberges. Was wirklich &#8220;reinhaut&#8221; sind die laufenden Kosten f&#252;r die<br />
geplante Kinderbetreuung. Im Haushalt 2009 hatten wir da Ausgaben von knapp 4,5 Millionen, gegen gut 570.000,- € Einnahmen die wir daf&#252;r unter anderem vom Land bekommen haben.</p>
<p>F&#252;r 2010 werden zwar Einnahmen von etwa einer Million prognostiziert, aber die Ausgaben werden daf&#252;r auf &#252;ber 6,2 Millionen anwachsen!</p>
<p>Das hei&#223;t also, dass das Geld, dass wir als Stadt objektiv per anno f&#252;r Kita&amp;Co aus eigener Tasche (oder Besser aus den Taschen der Winsener B&#252;rger) aufbringen von 3,78 Millionen auf   5,24 Millionen anw&#228;chst. Im Jahr 2011 sollen das sogar knapp 6 Millionen werden!</p>
<p>Da kann man sich dann schon mal fragen, ob das in Zeiten in denen Einkommensteuer (-2 Mio), Gewerbesteuer (-1,5 Mio) und Ausgleichsleistungen des Landes (-1 Mio) wegbrechen, Sinn macht. Wir sind ja nun wirklich nach Kr&#228;ften bem&#252;ht, und das schon seit Jahren, Winsen als familienfreundliche Stadt mit guter Kinderbetreuung auszustatten, und auch gern bereit noch mehr zu tun als bisher.</p>
<p>So haben wir am 4.3.2008 ein <a href="http://nino.fdp-winsen.de/wp-content/uploads/2009/10/blogkita.pdf" target="_blank">Konzept mitbeschlossen, dass Investitionskosten von etwa 3 Millionen Euro vorsah</a>, und bei dem die laufenden Kosten f&#252;r die Stadt voraussichtlich zu tragen gewesen w&#228;ren. Weil durch das Konjunkturpaket die Baupreise gestiegen sind, und weil da immer wieder Leute meinten noch mehr machen zu m&#252;ssen sind wir mittlerweile bei einem Investitionsvolumen von &#252;ber 7 Millionen angelangt &#8211; die laufenden Kosten sind wie dargestellt.</p>
<p>Hier wird also &#252;ber das Ziel hinausgeschossen, und vergessen, dass die Kinder, die jetzt einen Kitaplatz kriegen ob sie wollen oder nicht, wenn das so weitergeht bis an ihr Lebensende und dar&#252;ber hinaus die Schulden und deren Zinsen zur&#252;ckzahlen m&#252;ssen.</p>
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		<title>Gef&#252;hlte Spie&#223;igkeit</title>
		<link>http://nino.fdp-winsen.de/2009/06/18/gefuehlte-spiessigkeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 21:10:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nino Ruschmeyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Überregionales]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitisches]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute wurde im Rat tats&#228;chlich der Grundsatzbeschluss gefasst, einen &#8220;freiwilligen Ordnungs- und Streifendienst&#8221;(FOSD) einzurichten. Verbrochen hat das die CDU wie von Jan und mir bef&#252;rchtet mit Hilfe der Freien Winsener, die leider umgekehrt nicht beleidigt abgelehnt haben, weil der Antrag &#8230; <a href="http://nino.fdp-winsen.de/2009/06/18/gefuehlte-spiessigkeit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute wurde im Rat tats&#228;chlich der Grundsatzbeschluss gefasst, einen &#8220;freiwilligen Ordnungs- und Streifendienst&#8221;(FOSD) einzurichten.<br />
Verbrochen hat das die CDU <a href="http://blog.jan-filter.de/2009/06/17/kriegt-winsen-light-ordnungshueter/">wie von Jan und mir bef&#252;rchtet</a> mit Hilfe der Freien Winsener, die leider umgekehrt nicht beleidigt abgelehnt haben, weil der Antrag nicht von ihnen kam wie 2007 die Christdemokraten. Konnte ja leider nicht ewig gut gehen.</p>
<p>Ich habe an <a href="http://nino.fdp-winsen.de/2007/12/17/ratssitzung-zum-haushalt-der-stadt-winsen/">damals</a> angekn&#252;pft:</p>
<p>Herr Vorsitzender, Frau B&#252;rgermeisterin, meine Damen und Herren!</p>
<p>Ich habe bereits anl&#228;sslich einer Ratssitzung am 17.12.2007, als die Freien<br />
Winsener mit derselben Schnapsidee kamen, in dieser Sache gesprochen.</p>
<p>Damals habe ich mich f&#252;r die FDP Fraktion deutlich und endg&#252;ltig gegen die<br />
Einf&#252;hrung einer B&#252;rgerstreife, oder wie immer man so ein Modell nennen<br />
will, ausgesprochen. Die CDU hat sich damals nicht entbl&#246;det zu erkl&#228;ren,<br />
sie mache nur nicht mit, weil es schlecht kopiert sei.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich sind wir freien Demokraten ja nicht eben bekannt daf&#252;r, dass<br />
wir etwas gegen private Initiativen h&#228;tten. Wir treten selbstverst&#228;ndlich<br />
daf&#252;r ein, dass sich der Staat auf seine zentralen Aufgaben beschr&#228;nkt.</p>
<p>Diese Aufgaben muss er aber auch erf&#252;llen, und er muss sie SELBST erf&#252;llen.</p>
<p>Die &#246;ffentliche Sicherheit und Ordnung aufrecht zu erhalten ist nun DIE<br />
ZENTRALE STAATSAUFGABE &#252;berhaupt. Hier steht der Staat, hier steht die<br />
Stadt, aber vor allem das Land Niedersachsen in der Pflicht.</p>
<p>Ich verstehe Herrn Sch&#252;nemann oftmals nicht, aber besonders seltsam ist es,<br />
wenn er einerseits, aus meiner Sicht zutreffend sagt, dass das Land seine<br />
Aufgaben erf&#252;llt und andererseits die mit den Erf&#252;llungsgehilfen der<br />
&#246;rtlichen CDU quasi durch die Hintert&#252;r versucht, sich seiner Aufgaben &#252;ber<br />
solche Freiwilligen Sicherheits und Ordnungsdienste zu entledigen. Mein<br />
Innenminister ist das schon lange nicht mehr!</p>
<p>Es bleibt dabei: Die innere Sicherheit geh&#246;rt in die Hand von Profis und die<br />
m&#252;ssen personell wie vom Einsatzmaterial her so ausgestattet werden, dass<br />
sie ihre Aufgaben auch wahrnehmen k&#246;nnen!</p>
<p>Naja.. Jetzt kann die CDU nat&#252;rlich sagen, der FOSD soll ja auch gerade<br />
keine besonderen Befugnisse haben. Darin liegt wohl auch der Unterschied zum<br />
damaligen Vorschlag der freien Winsener, wenn ich das richtig in Erinnerung<br />
habe.</p>
<p>Ein FOSD-Mensch soll also genau dieselben Rechte haben, die jedem einzelnen<br />
B&#252;rger aufgrund der Rechtsordnung ohnehin zustehen. Das einzige was einem<br />
solchen Verein eine Art Pseudo-Authorit&#228;t verleiht sind Uniform, Handy und<br />
Trillerpfeife plus Aufwandsentsch&#228;digung aus der Stadtkasse. Der Hauptmann<br />
von K&#246;penick l&#228;sst gr&#252;&#223;en! Gottseidank macht heute die Uniform nicht mehr<br />
den Menschen &#8211; aber wenn die Polizei schon Probleme hat sich Respekt zu<br />
verschaffen &#8211; wie sollen das dann Uniformierte mit Jedermannrechten tun?<br />
Sind das dann nicht letztlich nur st&#228;dtisch autorisierte Denunzianten?</p>
<p>Die Ma&#223;nahme ist also nicht einmal geeignet, die objektive Sicherheitslage<br />
zu verbessern. Sch&#252;nemann argumentiert gerne mit der &#8220;gef&#252;hlten Sicherheit&#8221;<br />
Was er meint scheint eher &#8220;gef&#252;hlte Spie&#223;igkeit&#8221; zu sein.</p>
<p>2007 habe ich ein paar Lacher geerntet als ich verk&#252;ndet habe, was bei<br />
solchen Projekten in Wirklichkeit rauskommt. Ich habe gesagt bei den<br />
&#8220;aufgedeckten Straftaten&#8221; handelte es sich fast ausschlie&#223;lich um<br />
&#8220;Buschpinkler&#8221; und unangeleinte Hunde in den Parkfl&#228;chen &#8211; und im &#220;brigen<br />
w&#252;rde man in der Fu&#223;g&#228;ngerzone Omas vom Rad scheuchen.</p>
<p>Ich zitiere mal von der Website der CDU in Winsen, wo sie freundlicherweise<br />
einen Presseartikel &#252;ber den FOSD in Stade zur Verf&#252;gung stellt:</p>
<p>&#8220;Inzwischen ist es schon so, dass in der Fu&#223;g&#228;ngerzone radelnde Menschen<br />
absteigen, wenn sie uns sehen&#8221;, sagt Hans-Peter Lober (68). Und Horst Br&#252;nder (66)<br />
erg&#228;nzt: &#8220;Wir m&#252;ssen sie gar nicht mehr darauf aufmerksam machen, dass in der<br />
Fu&#223;g&#228;ngerzone radeln verboten ist&#8221;.</p>
<p>Die Stadtverwaltung teilt in Ihrer Vorlage dann auch freundlicherweise mit,<br />
wie es denn in Winsen aussieht mit den Ordnungswidrigkeiten, die der FOSD<br />
m&#246;glicherweise verhindern k&#246;nnte:</p>
<p>in 1 ½ Jahren</p>
<p>17 L&#228;rmverst&#246;&#223;e, einmal Verunreinigung durch Hundekot und 37 Grob<br />
ungeh&#246;rige Handlungen(oftmals man merke auf: Urinieren in der<br />
&#214;ffentlichkeit oder respektloses Verhalten gegen&#252;ber den eingesetzten<br />
Polizeibeamten).</p>
<p>Wie viel Respekt haben denn Eure uniformierten B&#252;rger zu erwarten?</p>
<p>Liebe Freunde &#8211; wenn ihr daf&#252;r einmalig 50.000 Euro Steuergelder und dann<br />
jedes Jahr 20.000 f&#252;r &#8220;gef&#252;hlte Spie&#223;igkeit&#8221; ausgeben wollt, dann seit doch<br />
so ehrlich und sagt das auch. Ansonsten stimmt gegen diesen Antrag!</p>
<p>Hab sogar Beifall von augenscheinlich Links angehauchten Jugendlichen bekommen und ein Lob vom Ratsvorsitzenden.. Ging runter wie &#214;l – half nur leider nichts.</p>
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		<title>Geradeaus gehen&#8230;</title>
		<link>http://nino.fdp-winsen.de/2009/05/06/geradeaus-gehen/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 20:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nino Ruschmeyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitisches]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; f&#228;llt manchmal schwer, ist aber m&#246;glich. Heute habe ich Hans-Heinrich R&#252;schmeyer im  Planungsausschuss vertreten &#8211; und es ging wieder einmal um Hoopte. Als wir das angedachte Baugebiet &#8220;Hoopte-Obstgarten&#8221; auf unbestimmte Zeit in die Schublade verbannt haben, haben wir ja &#8230; <a href="http://nino.fdp-winsen.de/2009/05/06/geradeaus-gehen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; f&#228;llt manchmal schwer, ist aber m&#246;glich.</p>
<p>Heute habe ich Hans-Heinrich R&#252;schmeyer im  Planungsausschuss vertreten &#8211; und es ging wieder einmal um Hoopte.</p>
<p>Als wir das angedachte Baugebiet &#8220;Hoopte-Obstgarten&#8221; auf unbestimmte Zeit in die Schublade verbannt haben, haben wir ja beschlossen, dass das Gebiet zun&#228;chst von Westen (also vom Sportplatz her) erschlossen werden m&#246;ge.</p>
<p>Die Verwaltung hat sich entsprechend auch mit den Anwohnern auseinander gesetzt und (verst&#228;ndlichen) Gegenwind bekommen. Nat&#252;rlich ist das keine angenehme Situation hinterm Haus noch eine Stra&#223;e zu bekommen und ggf. daf&#252;r auch noch bezahlen zu d&#252;rfen. Nat&#252;rlich sind das Menschen, die ich kenne, und denen ich nichts b&#246;ses will.</p>
<p>Andererseits war auch klar: Ein B-Plan f&#252;r Wohnbebauung ergab zu diesem Zeitpunkt entweder da Sinn oder gar nicht. 16 neue H&#228;user an der Stelle w&#228;ren im Sinne einer behutsamen Entwicklung des Ortsteiles vertretbar gewesen (kleiner geht es schon fast gar nicht mehr) &#8211; im Fl&#228;chennutzungsplan ist Wohnbebauung vorgesehen &#8211; insoweit passte das alles und war schl&#252;ssig.</p>
<p>Weil unterm Strich keine Einigkeit erzielt werden konnte, kam nun der Vorschlag aus der Verwaltung, auch noch das letzte St&#252;ck Planunung &#8220;zu beerdigen&#8221;. Ich will nicht in Abrede stellen, dass das sicher dem Wunsch vieler Hoopter entspricht &#8211; und sogar irgendwie meinem eigenen Bauchgef&#252;hl &#8211; wer f&#252;hlt sich, wenn es um &#8220;Heimat&#8221; geht nicht insgeheim am wohlsten, wenn alles bleibt wie es ist?</p>
<p>Es gibt aber auch noch so etwas wie eine Verantwortung f&#252;r das gro&#223;e Ganze. Dass unsere Infrastruktur hier mitunter Problemen begegnet (Bus, DSL) liegt ja nun mal auch daran dass Hoopte eben recht langgestreckt ist &#8211; davon, dass es auch hier im Ort &#8220;Bauwillige&#8221; ohne passenden Bauplatz gibt, mal abgesehen. Ich habe mir die Entscheidung wirklich nicht leicht gemacht, aber bin dann im Planungsausschuss heute der eingeschlagenen Linie treu geblieben, auch nach R&#252;cksprache mit meinem <a href="http://blog.jan-filter.de/2009/05/07/realpolitik-sucks/">Ortsverbandsvorsitzenden</a>, dessen Elternhaus ja  direkt neben dem angedachten Baugebiet liegt.</p>
<p>Nun ja.. mit der Abw&#228;gung stand ich dann im Ausschuss alleine da. W&#228;re nat&#252;rlich leicht gewesen die Klappe zu halten und mit dem Strom zu schwimmen&#8230; Habe mich aber dagegen entschieden und ganz offen gegen die Einstellung gestimmt &#8211; nat&#252;rlich v&#246;llig ohne Effekt. Damit ist die Bauplanung in dem Bereich auf absehbare Zeit wohl vom Tisch.</p>
<p>Ansonsten war noch interessant der Antrag eines Grundst&#252;ckseigent&#252;mers auf seinem Grundst&#252;ck und unter einer Hochspannungsleitung bauen zu d&#252;rfen. Den haben wir abgelehnt. F&#252;r mich jedenfalls hatte das gar nichts mit der Abw&#228;gung zu tun, ob wir m&#246;gliche Bauherren wirklich vor sich selbst sch&#252;tzen m&#252;ssen wenn Sie denn freiwillig dort bauen wollen, oder nicht (so eher meine Auffassung). Hier war im B-Plan die Schneise der Hochspannungsleitung schlichtweg freigelassen worden, so dass der ganze BPlan h&#228;tte ge&#228;ndert werden m&#252;ssen &#8211; eine Befreiung kam daher rechtlich nicht in Frage. F&#252;r eine &#196;nderung des BPlans bestand aber &#8211; besonders, da der Eigent&#252;mer auf Grund des BPlanes keinen Grund hatte, ein Baurecht dort anzunehmen &#8211; kein Anlass.</p>
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